Diskriminierungsfreie Schulbücher: M-MEDIA trifft Schulbuchverlage

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  • Verein Schulbuch 
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  • oskar.hejlek@schwarzer.at

24.03.2014 | 10:10 | REDAKTION

Presseaussendung. 24.März 2014

Richtungsweisender Schulterschluss für Schulbücher

Nachdem M-MEDIA unter der Geschäftsführung von simon INOU sich dem Thema „Migration(en) im Schulbuch“ angenommen und die Online Kampagne
http://www.facebook.com/SchulbuecherOsterreich als Fortsetzung und Ergänzung zur Forschungsarbeit von Christa Markom, Heidi Weinhäupl und Christiane Hintermann ins Leben gerufen hatte, kam es zu einem richtungsweisenden Treffen mit den Vertretern des Fachverbands der Buch- und Medienwirtschaft in der Wirtschaftskammer.

Verlegervertreter Georg Glöckler, Fachverbandsobmann Stv., „Es ist der Urzweck der Schulbuchaktion, Diskriminierungen beim Zugang zum Wissen zu beseitigen, Chancengleichheit herzustellen und auf Dauer zu garantieren, damit Österreichs Kinder alle gleichermaßen in den Genuss von Bildung gelangen können. Umso mehr ist es den Schulbuchverlagen ein Anliegen, dass auch ihre Schulbücher keine Inhalte aufweisen, die diskriminierend sind!“

Um allfällig auftretende Vorfälle zu beheben, bedarf es eines gemeinsamen Diskurses. Ziel aller Beteiligten ist es, hier weiterzukommen und proaktive rasche Lösungen zu finden.

Das M-MEDIA Projektteam betonte in den Gesprächen, dass es nicht nur um Migration in Schulbüchern ginge. „Es sind die sechs Kernbereiche von Diversität, die es zu thematisieren gilt: Ethnische Zugehörigkeit, Gender, Alter, Behinderung, Weltanschauung und sexuelle Orientierung. Durch unsere Zusammenarbeit unterstützen wir die Verlage in ihren Bemühungen die österreichischen Schulbücher nach den Anforderungen der modernen Zeit zu entwickeln.”

„Aktuellen Vorkommnissen zufolge gilt es rasch zu klären, wie man entsprechend Vorsorge treffen kann, damit alte Unterrichtsmittel nicht versehentlich zur Verwendung kommen.“, so Fachverbandsobmann Prof. KR Michael Kernstock. „Hier meine ich vor allem die Schul- und Lesebücher, die in den so genannten „Laden“ der Schulen ihr Dasein fristen und auf ihre jährliche Wiederverwendung warten.

simon INOU besiegelte den Schulterschluss indem er Frederick Douglass frei zitierte, „It is easier to build strong pupils than to repair broken adults!”

Eine Presseaussendung vom Verein Schulbuch in Kooperation mit dem Fachverband der Buch und Medienwirtschaft und M-MEDIA

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Presseaussendung als PDF

 


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