Urania und Artis laden zum Festival kurdischer Filme

kurdische_filmtage - ©sercavan.at
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05.12.2012 | 8:20 | Hülya Tektas

Zwischen 7. und 11. Dezember werden Filme gezeigt, die kurdische Themen behandeln.

Wien/Tek. „Sercavan“ ist kurdisch und bedeutet so viel wie „über meinen Augen“ – eine gängige Begrüßung, um jemandem zu signalisieren, dass er willkommen ist. Sercavan heißt auch das von Feykom (Verband der kurdischen Vereine in Österreich) organisierte Filmfestival, das bereits seit 1998 alle zwei Jahre in Wien stattfindet.

Fünf Tage lang werden in den Kinos Urania und Artis ausschließlich Spielfilme und Dokumentationen gezeigt, die von Kurden gemacht wurden und kurdische Themen behandeln.

Auf dem Programm stehen auch Podiumsdiskussionen mit Regisseuren und Darstellern. „Diese Rahmenveranstaltungen fördern auch den politischen Austausch“, sagt Jean Kepez, Organisator des Festivals.

Der Eröffnungsfilm, „Babamin Sesi – Die Stimme meines Vaters“, wurde in der Türkei mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Regisseur Zeynel Dogan, der auch in der Hauptrolle zu sehen ist, verarbeitet darin die Kindheitserinnerungen an seinen Vater und die Verfolgung und Ermordung von 150 Aleviten 1978 in der Stadt Maras im südöstlichen Teil Anatoliens.


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