Türkei: Wie Eltern von LGBT-Kindern für mehr Rechte kämpfen

Plakat des Films "My Child"
Filmabend und Diskussion
  • Wann: 19. Februar 2014, 19h30
  • Wo: Weltcafe, Schwarzspanierstrasse 15, 1090 Wien
  • Thema: Wie kommt es aber überhaupt zu homophobem Gedankengut? Und warum ist es in der Türkei, Russland und anderen Ländern wie dem Iran so stark ausgeprägt?
Mit:
  • Theresa Garstenauer – Historikerin und Slawistin
  • Gorji Marzban – Biotechnologe und Mitbegründer des Vereins „Oriental Queer Organisation Austria“
Der Eintritt ist frei  

17.02.2014 | 12:43 | Die Hashimitin

Der Filmabend mit Diskussion thematisiert diese Woche wie sich Eltern von LGBT-Kindern in der Türkei organisieren, um sich Gehör zu verschaffen. Eintritt frei.

Die ganze Welt spricht von LGBT-Rechtsverletzungen in Russland, die vor allem während den olympischen Winterspielen Aufmerksamkeit erregen.

Aber wie schaut es in der Türkei aus? Im  Film „My Child“, äussern sich Eltern von LGBT-Kindern zu diesem Thema. Sie organisieren sich, um für die Rechte ihrer Kinder zu kämpfen. Sehr inspirierend begleitet der Regisseur Can Candan Eltern von LGBT (lesbian-, gay-, bi-, transsexual)-Kindern zu Solidaritätskundgebungen, bei denen sie sich für die Rechte ihrer Kinder einsetzen. Candan dokumentiert auch den schwierigen Umgang dieser zunächst konservativen Eltern mit der „anderen“ sexuellen Orientierung ihrer Kinder und wie sie es trotz ihrem ablehnendem Umfeld geschafft haben zu ihnen zu stehen. Eine Herausforderung. Die Lösung scheint die elterliche bedingungslose Liebe zu sein.

Nach dem Film wird diskutiert:

Wie kommt es aber überhaupt zu homophobem Gedankengut? Und warum ist es in der Türkei, Russland und anderen Ländern wie dem Iran so stark ausgeprägt?

Mit:

  • Therese Garstenauer – Historikerin und Slawistin (2014 erscheint ihr Buch „Who Cares about Gender Studies in Russia“)
  • Gorji Marzban – Biotechnologe und Mitbegründer des Vereins „Oriental Queer Organisation Austria“
  • Idil Somer – Studentin der Kunstgeschichte aus Istanbul

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