Nach der Kooperation mit der Presse geht M-MEDIA weiter. Keine Angst.

28.12.2012 | 17:31 | simon INOU

Nach dem das Ende der Kooperation mit der Tageszeitung „Die Presse“ bekannt geworden ist, haben wir viele Reaktionen erhalten. Der Großteil der Menschen wollte wissen warum diese Kooperation beendet worden ist. Der Chefredakteur der „Presse“ Rainer Nowak hat sich leider nicht die Zeit genommen um in seinem Blatt diesbezüglich einige Zeilen zusammenzufassen. Ein Ausdruck der Geringschätzung gegenüber unserer Arbeit und gegenüber dieser Kooperation, die 2008 von Michael Fleischhacker und mir ins Leben gerufen wurde. Es ist schade, dass wir uns als Kooperationspartner nicht respektvoller voneinander verabschieden konnten, denn diese Kooperation hat für uns alle viel bewirkt.

Mehr als 250 Seiten, hunderte Artikel, zwei nationale Auszeichnungen und drei internationale Einladungen (Frankreich, Deutschland, USA) um über dieses Projekt zu referieren – all das spricht für sich. Wir haben mehrere Gastvorträge in mehreren Universitäten im In- sowie im Ausland abgehalten. Wir haben uns mehr als 600 AnsprechpartnerInnen und zahlreiche FreundInnen und FeindInnen gemacht. Das sind die Früchte dieser fünfjährigen Kooperation. Ein großes Lob geht an Erich Kocina für die hervorragende Begleitung im Laufe dieser Jahre. Es war wirklich ein Vergnügen mit ihm zu arbeiten. Diese Seite hat der Tageszeitung “Die Presse” kein Geld gekostet. Im Gegenteil Die Presse hat davon verdient. Die Kosten für das Projekt wurden über die Jahre hinweg vollständig von der EU, der Stadt Wien, dem BM.I und zuletzt von dem Integrationsstaatssekretariat getragen und dadurch erst ermöglicht. Auch hier wollen wir uns bedanken.

Ein großes Dankeschön gilt in erster Linie auch an alle RedakteurInnen, KarikaturistInnen, FotografInnen, UnterstützerInnen, die dieses Projekt zu dem gemacht haben, was es war. Das Projekt geht zu Ende, aber mit M-MEDIA geht es weiter. Es gibt im Entwicklungsland Österreich (wenn es um mediale Integration geht) sehr viel zu tun. Wir sind unterwegs und vor uns gibt es noch sehr viel Spannendes zu erleben. Wir waren und sind nicht dafür da um jemanden eine Gefälligkeit zu erweisen, sondern unsere Arbeit – wie viele andere Menschen in diesem Bereich – gut zu machen.

 



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