Internationaler Kongress: Diversitymanagement am Arbeitsplatz

Die Organisatorin von EDIC 2013 Béatrice Achaleke ganz links - ©Thomas Traub

02.05.2013 | 10:50 | Hülya Tektas

Zahlreiche Diversity Expterten wie Beatrice Achaleke, Nils Jent, Regula Dietsche und Maria Rauch-Kallat betonten im Rahmen des vierten European Diversity, Business & Inclusion Congress (EDIC) die Wichtigkeit des Diverstitätsmanagements.

Wien. Etwa 110 Interessierte aus privaten Firmen, Institutionen und Vereinen, sowie  Privatpersonen tauschten zwei Tage lang Gedanken über Geschichte, Ist-Situation und Zukunft von Diversity in Organisationen aus. Neben verschiedenen Vorträgen, fanden Teilnehmer in diversen, parallel stattfindenden Workshops die Möglichkeit, über das Thema zu diskutieren und gleichzeitig miteinander Projekte zu entwickeln.

Nils Jent, Leiter des Diversity Centers am Institut für Führung und Personalmanagement und Regula Dietsche vom selben Institut, betonen, dass die Diversität in Europa eher ein Lippenbekenntnis ist. Die Tendenz zur Defizitorientierung, meinen die beiden, würde es verhindern, die Kompetenzen und Ressourcen besser zu nutzen. Statt Integration empfehlen beide die Inklusion von Diversitätsdimensionen, wie Behinderung,  Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Herkunft, Hautfarbe und Religion, in den Alltag von Organisationen. Bildung von innovativen Arbeitsgruppen und eine Neuorientierung in Sachen Rekrutierung würde die Nutzung der diversen Kompetenzen ermöglichen.

Beatrice Achaleke von „Diversity Leadership“ bemerkt, dass das Thema Diversität in Österreich aus der Human Resources Perspektive bereits bekannt ist, aber die Kunden- und Lieferantenbereiche zu wenig Beachtung finden.


Kommentieren Sie den Artikel





Weitere Artikel von Hülya Tektas