Tatjana Kukić-Jank: “Wir ermächtigen Frauen ihren Weg zu gehen”

Tatjana Kukić-Jank (Obfrau) und Una Jakić (PR) des Vereins WUZ

13.11.2012 | 17:40 | simon INOU

Die Frauentagung “GENDERZUKUNFT” des Vereins WUZ (Wir unternehmen Zukunft) hat heute im Wiener Gewerbehaus der Wirtschaftskammer Wien begonnen. Diskutiert wurden über die Themen Frauen, Netzwerke, Arbeitsmarkt, Gewalt und Wirtschaft. Frau Dipl.Ing. Kukic-Jank, Obfrau Geschäftsführerin und Organisatorin der Frauentagung sagt uns warum diese Tagung wichtig ist.

Was sind die Aufgaben ihres Vereins?

WUZ bedeutet “Wir Unternehmen Zukunft”. Durch diese Organisation versuchen wir verschiede Projekte auf die Beine zu stellen, die sich mit Frauen, Netzwerke, Familien, Bildung zur Unterstützung der Frauen, der Familie und der ganzen Gesellschaft.

Heute findet die Fachtagung “Genderzukunft” in Wien statt. Warum organisieren Sie diese Fachtagung?

Es gibt in vielen Bereichen noch wiele Tabus und wir wollen damit brechen.

Welche zum Beispiel?

Zum Beispiel das Tabu mit der Sprache. Viele glauben wirklich, dass wenn meine Muttersprache serbisch, türkisch, persisch ist, kann ich nicht gescheit Deutsch reden und dadurch für den österreichischen Arbeitsmarkt nicht gut genug qualifiziert bin. Was eigentlich ein Unfug ist.

Die Sprache ist für Ihren Verein eine entscheidende Komponente

Ja. Die Mehrsprachigkeit spielt bei uns eine sehr grosse Rolle. Ob in Team oder ausserhalb des Teams. Genauso wie in der Wirtschaft und am Arbeitsmarkt spielt Mehrsprachigkeit eine entscheidende Rolle.

 An wen richtet sich die Fachtagung?

Sie richtet sich an alle Frauen. Ob sie mit und Ohne Migrationshintergrund sind. In erster Linie richten wir unsere Arbeit an Frauen. Wir wollen zeigen, dass wir genug reif sind, als MigrantInnen über Themen zu reden, die uns alle beschäftigen.

Was erwarten Sie am Ende dieser Tagung?

Ich hoffe, dass diese Tagung viele Frauen motiviert weiter zu machen, Berufswege zu gehen, die für viele unmöglich war, Dass diese Frauen motiviert werden Ihre Ziele für sich selbst, für die Familie und für die Gesamtgesellschaft zu erreichen. Wir wollen sie alle ermächtigen ihren Weg zu gehen.

 


Kommentieren Sie den Artikel





Weitere Artikel von simon INOU