Wasserabweisende Kleidungen enthalten Krebserregende Stoffe

Patricio Miranda / Greenpeace

09.09.2015 | 14:06 | Iuliana Matusova

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat eine Studie durchgeführt und bewiesen, dass Schadstoffe aus Outdoor-Kleidung belasten Umwelt.

Im Mai und Juni 2015 wurden zehn Schnee- und Wasserproben aus acht entlegenen Gebirgsregionen weltweit untersucht. In allen Proben haben ExpertInnen gesundheitsschädliche per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) gefunden, die im Outdoor-Bereich eingesetzt werden.

Obwohl es aus Österreich keine PFC Zahlen gibt, dafür aber aus den drei Nachbarländern Schweiz, Italien und der Slowakei. Hier waren die nachgewiesenen Werte am höchsten. „Davon kann man ausgehen, dass auch in den heimischen Alpen PFC nachweisbar sind”, erklärt Nunu Kaller, Konsumentensprecherin bei Greenpeace Österreich.

Mit der Detox-Kampagne hat Greenpeace bereits über 30 Modemarken und Discounter dazu bewegt, auf PFC und andere Risiko-Chemikalien zu verzichten. Zum Beispiel Lidl, Rewe und Hofer haben PFC bereits aus Regenkleidung für Kinder entfernt meint Greenpeace in einer Presseaussendung. Auch Adidas und Puma haben sich verpflichtet, Alternativen zu entwickeln und bis Ende 2017 in die Läden zu bringen.

 


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